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Ein sehr interessanter Bericht über die Huskys:

Bereits vor 4000 Jahren gehörten die Huskys zu den Tschuktschen, einem indigenen Volk in Russlands fernen Osten. Im Winter wurden sie tagsüber zur Jagd und zum Transport verwendet, abends legten sie sich zu den Kindern in der Jurte und wärmten sie. Im Sommer ließ man die Hunde frei. Sie mussten sich im Rudel ihre Nahrung selbst suchen. Das erklärt, warum sie so genügsam sind und warum so friedfertig. Ein Husky musste absolut familientauglich sein. Beim geringsten Anzeichen von Bösartigkeit wurde er getötet. Eine Gen-Auslese die bis heute nachwirkt.

Bei WM-Rennen werden Strecken von 15,1 bis 18,2 Kilometer Länge gefahren und dabei Spitzengeschwindigkeiten bis zu vierzig Stundenkilometer erreicht. Da sind natürlich die Hundeführer gefordert. Eine Musherregel sagt: Der Mensch darf nicht der schlechteste im Team sein. Deshalb heißt es für den Musher oft auch: absteigen und selber laufen.

Durchschnittlich haben Hunde eine Mimik von zehn bis zwölf Gesichtsausdrücken. Ein Husky bringt es auf 45 bis 60. Das dient der Verständigung im Rudel. Wir Menschen sind zu grob, um das alles zu erkennen.

Ein tragisches Ereignis war: Im Winter 1925 wurde die Goldgräberstadt Nome in Alaska von einer Diphterie-Epedemie heimgesucht. Arznei konnte weder über Luft - noch über Seeweg gebracht werden. Täglich starben Kinder. Schlittenhundestaffeln brachten das lebensrettende Serum über 1085 Kilometer durch Eis, Schnee und Blizzards nach Nome. Zur Erinnerung an diese Heldentat findet regelmäßig das Hunderennen Iditarod (1820 Kilometer von Anchorage nach Nome) statt.